Samstag, 16. Mai 2015

Ab in die Küche #1

Hi Leute!

Hiermit beginne ich die neue Kategorie 'Ab in die Küche' auf meinem Blog, denn ich war mal wieder produktiv.
 
Mein Projekt lautete - Löwenzahnhonig. Ich habe ihn bereits vor ein oder zwei Jahren, während meiner Ausbildung, probiert und fand ihn echt lecker. Ich bin nur leider nie an das Rezept gekommen. Geheimes Familienrezept der Oma wurde mir gesagt! :D
Dank Chefkoch.de, habe ich mir nun einfach aus mehreren Rezepten selbst eins zusammengestellt.
 
 
Mit weiblicher Unterstützung, in Form meiner Mutter, ging es dann auch schon los. Ich finde, dass Ergebnis kann sich echt sehen lassen und würde auch als Geschenk einiges hermachen!
 
Hier die Zutaten, falls ihr es auch nachkochen möchtet:
 
        • 4 Handvoll Löwenzahnblüten
        • 1 Liter Wasser
        • 1 Zitrone
        • 1kg Zucker 
 
Als Erstes haben wir die Löwenzahnblüten gepflückt. Drauf achten sollte man dabei, dass..
 
1. sie an einem trockenen Tag gepflückt werden,
2. sie während der Mittagstunden gepflückt werden, da
    sie dann am weitesten aufgeblüht sind,
3. sie nicht unbedingt neben einer Straße gepflückt werden,
3. alle grünen Pflanzenreste, die Milch in sich tragen/ bilden,
    abgeschnitten werden (wir wollen uns ja nicht vergiften!),
4. man Handschuhe trägt, da die Milch braune Stellen an
    den Händen macht, sowie die Blüten abfärben.
 
Es ist nicht ganz so leicht abzuschätzen, wie viel 4 Handvoll ist, aber auf dem Bild seht ihr es ja so in etwa, wie viel ich genommen habe.
 

Weiter ging es damit, eine Zitrone abzuwaschen und in Scheiben zu schneiden. Die Zitrone wurde dann, gemeinsam mit dem Wasser und den Löwenzahnblüten, eine halbe Stunde lang aufgekocht.
Danach haben wir alles durch ein Küchentuch abgesiebt und ausgedrückt. Der somit entstandene Saft hatte jetzt schon eine wunderschöne gelbe Farbe.
 
Diesen Saft haben wir zusammen mit dem Kilo Zucker (es soll auch weniger gehen, es muss dann nur länger einkochen) 1 Stunde einkochen lassen. Ihr müsst dann schauen, ob es geliert oder nicht. Wenn es nicht geliert, müsst ihr es länger kochen lassen - Probiert euch aus! :)
Im Anschluss haben wir den Honig in warm ausgewaschene Gläser gefüllt, verschlossen und umgedreht über Nacht auskühlen lassen.
Und schon ist der vegane Löwenzahnhonig fertig!

 
Fazit nach dem ersten Geschmackstest
Man schmeckt, dass es kein richtiger Bienenhonig ist, aber er ist vergleichbar mit ihm. Eine Scheibe frisches Weißbrot, mit Löwenzahnhonig am Morgen.. hmmmm LECKER! 
Für meinem Geschmack ist er auch nicht zu süß, aber das muss jeder für sich entscheiden.

Viel Spaß beim Nachkochen und ich freue mich über Feedback! ;) 

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